Am 2.2.2003, dem Tag der Hessen-Wahlen, wurde meine Haustür zum dritten Mal
eingeschlagen.
Nachts um 1 Uhr 16 erschien dieser Mann
mit dem Beil und schlug zu. Kurz bevor er die Überwachungskamera zerstörte,
lieferte sie etliche Bilder. Das hier gezeigte Rohbild ist eines davon. Alle diese Bilder
können, wie das vom Kirmes-Osama, scharfgestellt
werden.
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Dem Foto links und den anderen können die Gesamtgröße des Täters, die Länge seiner Beine und des Kopfs mit dem Hals entnommen werden. Ein einzelnes Maß reicht nicht zur Personenbestimmung. Wenn aber alle Maße stimmen, sind die Eigenschaften des Körper mindestens ebenso bedeutend wie die des Gesichts.
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Das Bild reproduziert Mortons unnatürlich hochgezogene und vorgestreckte linke Schulter und seine mageren Beine, siehe das Foto oben rechts.
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Die breite Nasenwurzel in Mortons Gesicht ist unverkennbar. Die Augenbrauen sitzen weit außen. Morton hat einen mäßigen Spitzkopf. Sogar die Höhe des rechten Ohrs ist ersichtlich.
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Morton holt zum Schlag gegen die Kamera aus. Der Schatten des Beils erscheint hinter seiner linken Schulter.
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Die scharfgestellten Bilder zeigen Einzelheiten des Gesichts, des Körpers, der Haltung und der Bewegungen. Die Vermummung hat Morton nichts genutzt. Doch halfen ihm Staatsanwaltschaft und Richter Laudi. Morton brachte zwei ebenfalls vermummte Komplizen mit, die sich im Hintergrund hielten und abwarteten, ob ihr Anführer Erfolg hat. Sie wurden von Zeugen gesehen.
Als Nächstes kam die Klingel dran. Die Verkleidung drum herum wurde zerschlagen. | |
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Schließlich begann Morton ein großes Loch in die Haustür zu schlagen. Er wollte ins Haus eindringen. Auf meine Warnungen reagierte er nicht. Er schlug weiter und hatte vier Durchbrüche erzielt, als ihn 10 Liter kaltes Wasser von oben trafen. Die Außentemperatur betrug -10°C.
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Nun sehen Sie sich um, liebe Hausfrau, alles blitzt und blinkt.
So sah der Platz vor meiner Haustür nach dem Überfall aus. Da liegen die Trümmer der Klingel. Das Wasser, das von Morton abfloss, wurde sofort zu Eis.
Am 2.2.2003 wurde in Hessen der Landtag gewählt. Vorher wurde wie üblich gelogen: "Kriminalität gesenkt, Aufklärung gesteigert", steht auf dem Plakat rechts unten. Richtig aber ist: "Weiter hart durchgreifen". Was darunter zu verstehen ist, hat Morton vorgeführt. Die CDU hatte die Landtagswahlen 1999 gewonnen, indem sie sich beim rechtsextremen Mob angebiederte. Die Leute, die zuvor NPD und REPUBLIKANER gewählt hatten, sammelten sich bei der CDU. Roland Koch (auf dem Plakat oben in der Mitte) hatte es eine "Mutprobe" genannt, den Arm zum Hitlergruß zu heben. "Hessen muss Erfolgsland bleiben", tönte Koch 2003. Ja, für Kriminelle wie Morton. Insofern war der Überfall in der Nacht zum 2.2.2003 eine vorgezogene Siegesfeier. Die SPD ist nicht besser. Ihr Spitzenkandidat Bökel (auf dem Plakat links oben) war früher Polizeiminister. Die SPD hat es zu verantworten, dass die hessische Polizei großzügigst mit Asozialen ausgestattet ist.
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Drei Wochen danach fühlte sich Polizeisprecher
Martin Ahlich bemüßigt
eine Pressemitteilung herauszubringen. Er lud Nachahmungstäter ein, indem er
mitteilte, dass ich ein ziemlich alter Mann bin und alleine wohne.
Die einzige Zeitung, die den bösartigen Schwachsinn ungefiltert abdruckte, war die
Marburger Neue Zeitung (siehe links). Die Oberhessische Presse und die MAZ strichen
einige Gemeinheiten Ahlichs.
Um die Verzögerung der Pressemitteilung plausibel zu machen, erzählte Ahlich
die Geschichte vom Anfangsverdacht, der sich nicht bestätigt hätte.
Das Gegenteil ist wahr. Der Ermittlungen ergaben immer mehr Einzelheiten vom Anmarsch-
und Fluchtweg der Täter, und Mortons Komplizen konnten identifiziert werden.
Allerdings nur, weil ich hartnäckig nachbohrte. Doch davon steht
selbstverständlich nichts in Ahlichs Pressemitteilung.
Ahlichs Pressemitteilung veranlasste niemanden sich als Zeuge zu melden.
Über den Überfall am 2.2.2003 hat Dr. Peter Niehenke aktuell einen
Artikel
geschrieben.
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Die Staatsanwaltschaft Marburg holte kein anthropologisches Gutachten ein. Derartige Gutachten sind nicht zu teuer, wenn wegen einer Verkehrssünde eine Buße von 15 Euro eingetrieben werden soll. Anthropologische Gutachten werden auch in Fällen eingeholt, in denen die Bilder viel schlechter sind als hier:
In diesem Fall aber, an deren Aufklärung die Justiz nicht interessiert war, nutzte Richter Laudi vom Amtsgericht Kirchhain das Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft Marburg für eine Ablehnung der Anklage:
Eckart Laudi ist Direktor des Amtsgerichts Kirchhain und Rotarier; er war beim Rotary Club Marburg von 2000 bis 2001 sogar Präsident. Rotarier behaupten wohltätig zu sein. Sind
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