Affinität zum Nationalsozialismus ist eine monoton wachsende Funktion der Verblödung. Die Neue Züricher Zeitung brachte folgendes Beispiel:
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Einige Zeit später wurde in Marburg eine kleine Nebenstraße
in "Weg des schlechten Gewissens" umbenannt, siehe links.
In Amöneburg gibt es sogar eine Straße des schlechten Gewissens. Sie heißt "Dr.-Max-Ehrenpfordt-Straße". Ehrenpfordt ist ein typisch jüdischer Name. Amöneburg war ab 1942 judenrein. Etwa 1998 wurden auf dem jüdischen Friedhof in Neustadt-Momberg, ein paar Kilometer von hier, Grabsteine teils umgestoßen, teils mit riesigen SS-Zeichen beschmiert. Der Vorfall wurde in internationalen Medien nicht erörtert. Die Täter wurden nicht ermittelt. Ohne Korrektur von außen wuchert der Nationalsozialismus hier unbeschränkt. Eine besonders negative Rolle spielen dabei Polizei und Justiz. Die Universität mit ihrem riesigen Fachbereich für Rechtswissenschaften bildet - höflich formuliert - kein Gegengewicht. Die meisten Profs geben Unkenntnis über die Rolle der Philipps-Universität im Dritten Reich vor und lassen durchblicken, es sei unter ihrer Würde sich mit den Auswirkungen auf die Gegenwart auseinanderzusetzen. |