Nach einer verleumderischen Verurteilung wegen angeblichen Meineids meinte der einheimische Klüngel, ich könne mich nicht mehr wehren, und überzog mich mit Randale und einer Flut von Klagen und Strafverfahren. Auch das Personal der Marburger Uni, bei der ich die Venia Legendi habe, meinte sich an der Hetz- und Hasskampagne beteiligen zu dürfen.

Der Taekwando-Kämpfer Hubertus Neuhausen

Irgendwann Ende 2007 bekam die Bibliothek der Philipps-Universität Marburg [PUM] einen neuen Direktor. Davon erfuhr ich, als ich folgenden Brief in meinem Briefkasten fand:

Hubertus Neuhausen

Das ist eine anonyme Anzeige. Der BibliotheksStv.Leiter Christian Wolf hat in Einverständnis mit dem Bibliotheksdirektor Hubertus Neuhausen die Namen der Anzeigeerstatter verhehlt.

Privatdozent Ulrich Brosa in der
Universitätsbibliothek Marburg
So sieht Künstlerin Susanne Buchmann den Privatdozenten Dr. Ulrich Brosa vor ihrem geistigen Auge: Brosa brüllt "Ruhe!", "Ihr Arschlöcher", "Fettsäcke, blöde" und bedroht Student/nnen tätlich durch Heben eines Buchs. Das Bild enthüllt die Gefahren, die von Brosas bahnbrechendem Werk über Kernspaltung ausgehen (Uran for Fun), stellt die Wissenschaftlichkeit der Universitätsbibliothek Marburg in Frage (Micky-Maus-Album, Playmate, K-Putt usw.), und illustriert die Verkleisterung der Marburger Uni mit nationalsozialistischem Gedankengut (Mein Krampf, 88%, braune Brühe).

Was Neuhausen meinte, war mir schleierhaft. Ich antwortete wie folgt.

29.2.2008 Brosas Brief an den Bibliotheksdirektor Neuhausen:



                                      Dr. Ulrich Brosa
                                      35287 Amöneburg, 29. Februar 2008
                                      Am Brücker Tor 4
                                      Telefon 06422 7616

Herrn
Hubertus Neuhausen
Direktor der
Universitätsbibliothek
Postfach 1920

35008 Marburg

per Fax 06421 28 26506

Betrifft: angeblicher Vorfall am 9. November 2007

Sehr geehrter Herr Neuhausen,

Ihr Brief vom 14.2.2008 hat mich am 19.2.2008 erreicht. Sie haben die bei Ord-
nungswidrigkeitsverfahren vorgeschriebene Frist von drei Monaten verstrei-
chen lassen und mir so erschwert mich gegen die von Ihnen erhobenen Vorwürfe
zu verteidigen. An einen Vorfall am 9.11.2007 erinnere ich mich nicht. Ich
bestreite jedoch irgendjemanden tätlich bedroht oder in den Räumen der Uni-
versitätsbibliothek gebrüllt zu haben, da ich Derartiges grundsätzlich nicht
tue.

Allerdings ergibt die sorgfältige Lektüre Ihres Briefs, dass der angebliche
Vorfall so, wie von Ihnen dargestellt und gedeutet, nicht stattgefunden haben
kann.

1) Die Zeitangaben sind diffus. Ein Vorfall an den Bildschirmen im Computer-
saal am 9.11.2007 kurz vor 21.30 Uhr, ist unmöglich, weil die Computer im vo-
rigen Jahr schon um 21 Uhr 15 abgeschaltet wurden, und zwar automatisch.

2) Die "tätliche Bedrohung" soll durch Heben eines Buchs begangen worden sein.
Weshalb haben Sie die Absurdität eines derartigen Vorwurfs nicht selbst er-
kannt?

3) Der angeblich Geschädigte hat nach eigenen Angaben zu mir "selber blöder
Fettsack" gesagt. Träfe dies zu, wäre ich geschädigt worden. "Fettsack" ist
eine Tatsachenbehauptung, angewandt auf mich eine unwahre, so dass § 186 oder
§ 187 StGB anzuwenden wäre.

4) Der Beschwerdeführer gibt selbst zu einen anderen, still dasitzenden Men-
schen - angeblich mich - aufgestört zu haben. Statt den Gestörten wenigstens
danach in Ruhe zu lassen, wurde dieser durch "Besänftigungsversuche" weiter
vom Lesen und Schreiben abgehalten. Schließlich sollte der Gestörte sogar
"zur Rede gestellt werden". Dies geschah eingestandenermaßen in einem Saal,

1

in dem die Benutzer lesen und schreiben, aber nicht reden sollen. Haben Sie den Leuten, die zugeben das getan zu haben, Hausverbot erteilt? 5) Sie führen einen anonymen Beschwerdeführer und einen anonymen Zeugen an. Das ist sehr bedenklich. Interpretiert man Ihren Brief auf der Grundlage der täglichen Praxis in der Universitätsbibliothek, ist wahrscheinlich Folgendes geschehen: Ein Mann betrat den Computersaal, sah dort einen Bekannten und brüllte ihm etwas zu ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Die korrekte Aufforderung nicht zu stören wurde durch noch mehr Geschrei quittiert. Schließlich sollte einer der Gestörten sogar angespuckt oder geschlagen werden, was der abwehrte, indem er ein Buch vor sein Gesicht hielt. Derartige Störungen des Arbeitsfriedens in der Universitätsbibliothek sind in der Tat häufig. Ich pflege mich bei solchen Vorfällen an das Aufsichts- personal zu wenden, damit es den Frieden wiederherstellt, und zwar sofort. Wenn Frau Willig oder Herr Grauel Dienst haben, werden meine Bitten erfüllt. Frau Willig und Herr Grauel können Ihnen auch Auskunft erteilen, ob ich in Le- sesälen "brülle" oder andere "tätlich bedrohe". Haben jedoch andere Mitarbeiter in den Lesesälen Dienst, sind sie oft nicht an der Theke anzutreffen oder klatschen miteinander oder behaupten, ein Saal, in dem von Bildschirmen gelesen wird, sei kein Lesesaal. Mehrere Mitarbeiter der Bibliothek haben offenbar noch nie wissenschaftlich gearbeitet und wis- sen darum nicht, wie wichtig konzentriertes Lesen ist. Ich dagegen bin auf konzentriertes Lesen angewiesen. Sie können mit scholar.google.com leicht nachprüfen, dass meine Arbeiten international renommiert sind. Wegen mangelnden Arbeitsfriedens habe ich vor längerer Zeit bei Ihrem Vorgänger Herrn Dr.Barth Beschwerde geführt, siehe Anlage. Meine damalige Be- schwerde hat zwar etwas Besserung bewirkt, zugleich aber bei den Betroffenen Reaktionen des Hasses ausgelöst. Mit freundlichen Grüßen 1 Anlage: 2 Seiten
2

Viel später - bei einer Akteneinsicht im Verwaltungsgericht Gießen - stellte ich fest, dass die Anlage aus der Akte der Universität verschwunden war. Wenn man die Anlage liest, wird klar, weshalb das Bibliothekspersonal sie nicht mochte. Selbstverständlich dürfen Behörden Akten nicht rupfen; die Straftat wird Urkundenfälschung genannt.

Anfang 2008 aber wusste ich noch nichts davon. Ich glaubte, mit meinem Brief sei die Angelegenheit erledigt. Doch wurde mir bald ein Einschreiben mit Rückschein ausgehändigt - wieder von Neuhausen:

6.3.2008 Bescheid des Bibliotheksdirektors Hubertus Neuhausen über ein Hausverbot:

Hubertus Neuhausen

Dagegen erhob ich Beschwerde und Dienstaufsichtsbeschwerde beim Präsidenten der PUM Volker Nienhaus.

Uni-Präsident Volker Nienhaus 
mit Dalai Lama
Der dicke Mann mit der dicken Kette auf dickem Bauch ist PUM-Präsident Nienhaus. Als Angehöriger des öffentlichen Diensts ist er stark übergewichtig. Der kleine Herr in der Mitte ist dagegen selbstständiger Handelsreisender, der religiöse Dienstleistungen vertritt und mit täglich wechselndem Risiko Gelder einwerben muss. Er kann sich übermäßiges Fett nicht leisten. Der deutschen Polizei traut der kleine Herr nicht. Er bringt sich besser eigene Beschützer mit, die rechts, links und hinter ihm aufpassen.

Begründung meiner Beschwerde war im Wesentlichen mein Brief vom 29. Februar 2008. Ich wies außerdem darauf hin, dass ein Leiter einer Universitätsbibliothek etwas vom wissenschaftlichen Arbeiten verstehen sollte. Durch wissenschaftliche Veröffentlichungen ist Neuhausen jedoch nicht bekannt geworden. Vielmehr hat er sich als begeisterten Taekwando-Kämpfer geoutet.

In der Mitte des obigen Bildes ist nicht etwa der Bibliotheksdirektor Hubertus Neuhausen zu sehen. Vielmehr ist das ein Berliner Vollstreckungsbeamter, der mit einem Taekwando-Tritt einigen unbotmäßigen Bürgern zeigt, wo der Hammer hängt. Alle Besucherinnen und Besucher der Marburger Universitätsbibliothek sollten davon ausgehen, dass der Marburger Bibliotheksdirektor ein besserer Taekwando-Kämpfer ist als der Berliner Vollstreckungsbeamte.

Taekwando ist ein Kampfsport, bei dem der Gegner durch möglichst wuchtige Tritte gegen den Kopf ausgeschaltet werden soll.

Nienhaus hielt es nicht für erforderlich mir selbst zu antworten. Neuhausen wurde aufgefordert sich zu äußern und tat das am

1.4.2008 Stellungnahme des Taekwando-Kämpfers Hubertus Neuhausen.

Ich erfuhr von diesem Schreiben erst am 19.9.2008 bei einer Akteneinsicht im Verwaltungsgericht. Es war die Grundlage des späteren Urteils. Analyse des Schreibens:

Ohne also Neuhausens Ergüsse zu kennen, erhielt ich Post vom Reg.-Direktor Drothler, pompös im gelbem Umschlag zugestellt.

20.5.2008 Widerspruchsbescheid des Reg.-Direktors Volker Drothler

Drothler, führender Volljurist der Philipps-Universität Marburg, belehrte mich auf den Seiten 3 und 4 seines Bescheids über die mir zustehenden Rechtsmittel:

Gegen das Hausverbot des Direktors der Universitätsbibliothek vom 06.03.2008 in Gestalt dieses Widerspruchsbescheides kann innerhalb eines Monats nach Zustellung des Widerspruchsbescheides Klage erhoben werden.

... der angefochtene Bescheid oder dieser Widerspruchsbescheid sollen in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden.

Volker Drothler vollgefressener Hamster, NICHT Volker Drothler Volker Drothler, Dezernent der Rechtsabteilung der PUM, war mir bekannt. Drothler, ein beflissener, aber erfolgsarmer CDU-Politiker, war Exekutor des rechtsbeugerischen Staatsanwalts Rainer Franosch. Drothler hat, veranlasst von Franosch, die widerrechtliche Sperrung meiner Internetseiten bei der Marburger Uni durchgesetzt.

Nicht das Foto rechts zeigt Regierungs-Direktor Drothler, sondern das Porträt extrem rechts. Als Angehöriger des öffentlichen Diensts ist Reg.-Dir.Drothler übergewichtig. Ich möchte an dieser Stelle meiner Empfindung zum Ausdruck verhelfen, dass die meisten anderen Tiere liebenswürdiger aussehen als die Exemplare der Art Pan humanus.

Ich befolgte vertrauensvoll Drothlers Rechtsmittelbelehrung und erhob Klage beim Verwaltungsgericht Gießen. Die Klageschrift stimmt weitgehend mit meinem Schreiben vom 29.2.2008 überein. Furore machte allerdings Teil C).

20.6.2008 Auszug aus Brosas Klageschrift gegen Neuhausens Hausverbot:


C) Der Kläger bittet das Gericht um Verzeihung für die Inanspruchnahme wegen
einer Bagatelle. Es geht um ein einmonatiges Hausverbot, das längst effektlos
verstrichen ist. Das ist der Grund für die Beantragung des niedrigen Streit-
werts. Er hofft auf Verständnis, da nicht er den Konflikt verursacht hat, auch
keine eingeschriebenen Briefe mit Rückschein und Postzustellungsurkunden
verschickt hat und da es als Eingeständnis einer Schuld gewertet werden wird,
wenn er die zu Verfügung stehenden Rechtsmittel nicht nutzt.

Ursache dieser Bagatelle ist allerdings ein ernster Konflikt. Der Kläger
wirft der Universitätsleitung seit langem vor, dass sie aus der jüngeren deut-
schen Geschichte nichts gelernt hat. Eine zentrale Person ist dabei der Lei-
ter der Rechtsabteilung Reg.-Direktor Drothler.

Die Marburger Universitätsleitung toliert unübersehbare neonazistische
Umtriebe. Beispiele dafür hat der Kläger auf seinen Internetseiten schon
vor Jahren dokumentiert, z.B. http://www.althand.de/juraklo.html und
http://www.althand.de/hetzmar.html . Antisemitische Hetze größten Ausmaßes
und heftige Verstöße gegen § 130 und § 86a StGB bleiben jahrelang auf den
Wänden der Universität, wenn sie nicht von der so genannten Antifa oder vom
Kläger in privater Initiative entfernt werden. Zum Beispiel hat der Kläger
mit einer spektakulären Aktion im Februar 2004 Dutzende von Hakenkreuzen und
Sieg-Heil-Parolen vom Gebäude der geisteswissenschaftlichen Institute un-
mittelbar neben der Universitätsbibliothek entfernt. Darüber wurde in der
örtlichen Presse am 10.2.2004 berichtet. Doch ist auch international aufge-
fallen, dass die Universität Marburg sich ihrer historischen Schuld und ihren
modernen Repetitionen ungern stellt. Z.B. schrieb die Neue Züricher Zeitung
am 11.7.2003:
Die Vertreibung der intellektuellen Elite.
Das Beamtengesetz vom 7. April 1933 und seine Folgen.

1933 ... Auch Professor Hermann Jacobsohn, Sprachwissenschaftler an der Philipps-Universität in Marburg ... ist vom Beamtengesetz betroffen. Zwei Tage nach seiner Entlassung geht er zum Südbahnhof ... und wirft sich vor einen Zug.

2001 ... Die Universität Marburg reagiert nicht auf den Suizid. Schließlich organi- sieren seine Enkel Anselm und Maria eine Ausstellung, die Leben und Wirken ihres Großvaters dokumentiert... Als Maria und Anselm zum Auto zurückkommen, ist es mit Davidsternen und Hakenkreuzen beschmiert.

Noch mehr als der Universitätsleitung wirft der Kläger der hessischen Justiz vor, dass sie rechtsextreme Kriminelle protegiert. Die Staatsanwaltschaft Marburg leitete deswegen im Jahr 2002 ein Strafverfahren gegen den Kläger wegen Beleidigung der Staatsanwaltschaft Marburg ein (2 Js 7725/02 StA Mar- burg). Gleich zu Beginn des Verfahrens wollte Staatsanwalt Franosch die In- ternetseiten des Klägers bei der Universität sperren lassen. Reg.-Direktor Drothler empfahl dem Hochschulrechenzentrum die Sperrung durchzuführen. 2005 beendete das Landgericht Marburg das Verfahren 2 Js 7725/02 mit einer Einstel- lung auf Staatskosten. Die Sperrung der Internetseiten war nicht nur rechts- widrig. Sie ist eine Fortschreibung dessen, was das Personal der Marburger Universität vor 1945 betrieb. Die üblichen Behauptungen, die gegenwärtigen Verhältnisse seien mit denen vor 1945 nicht zu vergleichen, weist der Kläger zumindest im Landkreis Marburg- Biedenkopf als unhaltbar zurück. Seine Haustür wurde in den letzten Jahren viermal eingeschlagen. Er hat mehr als 30 Angriffe überstehen müssen. Dabei hat er selbstverständlich nicht die geringste Unterstützung durch die Univer- sität Marburg erfahren. Die Spannungen mit der Universitätsleitung sind um so stärker, als der Kläger den Niedergang der Marburger Uni der Universitätsleitung zur Last legt, da diese unqualifiziertes Personal engagiert. Beispielsweise hat der dem Ver- waltungsgericht Gießen bekannte Herr J Bergstedt eine unendlich höhere wis- senschaftliche Qualifikation als die Herren H Neuhausen und V Drothler. Das ergibt jedenfalls eine Recherche mit http://scholar.google.com/ . Das Hausverbot aufgrund einer schlecht kombinierten Geschichte von einer "tätlichen Bedrohung" ist nur eine weitere Gehässigkeit, mit der die Univer- sitätsleitung sich für ihren Ansehensverlust rächen will.

Getreu der Drothlerschen Rechtsmittelbelehrung fügte ich eine Kopie des angefochtenen Bescheids bei. Richter Dr.Lorenz von der 3.Kammer ließ am

23.6.2008 die Eingangsbestätigung des Verwaltungsgerichts Gießen

tippen. Darin heißt es:

Bitte übersenden Sie dem Gericht Abschrift des Widerspruchsbescheids.

Das gegen Sie ergangene Hausverbot war befristet bis zum 13.04.2008. Es ist daher durch Zeitablauf erledigt, entfaltet keine Rechtswirkungen und kann vom Gericht weder aufgehoben noch für nichtig erklärt werden. Ihre darauf gerichtete Klage ist unzulässig.

Drothler hat also die Rechtsmittelbelehrung erteilt eine Klage zu erheben, die von Anfang an unzulässig war; eine solche Klage kostet mindestens 363 Euros, die schon beim Einreichen fällig sind. Außerdem war es falsch den angefochtenen Bescheid der Klage beizufügen; ich hätte den Widerspruchsbescheid beifügen müssen.

8.8.2008 Klageerwiderung des Prozessbevollmächtigten Dr.Rainer Viergutz.

Bemerkenswert darin

Hinsichtlich des Buchst. C) der Klage wird diesseits kein Bedarf für eine Stellungnahme gesehen.

Der Unterzeichner [Viergutz] verwahrt sich jedoch dagegen, dass der Kläger in seiner Klageschrift beleidigend gegen den Leiter der Personal- und Rechtsabteilung [Drothler] der Philipps-Universität agiert.

Viergutz hat seiner Klageerwiderung ein Schreiben des Bibliotheksdirektors Neuhausen vom 4.8.2008 beigefügt, in dem dieser seine heroische Seele erneut entblößte.
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Nienhaus,
sehr geehrter Herr Dr. Viergutz,

vielen Dank für die Möglichkeit auch zur Klage des Herrn Brosa Stellung nehmen zu dürfen. ...

   zu 2. Warum wir die Identität des Beschwerdeführers und des Zeugen vor Herrn Brosa bisher verschwiegen haben dürfte offensichtlich sein. ...

Hinsichtlich Lit.C der Klage sehe ich von meiner Seite keinen Bedarf zu einer Stellungnahme.

Neuhausen hat den Direktorsposten jedenfalls nicht wegen seiner wissenschaftlichen oder moralischen Qualifikation bekommen.

Dr. Rainer Viergutz von der 
Universität Marburg hat es mit Arschloch und Fettsack

Am 30.4.2009 wurde schließlich im Verwaltungsgericht Gießen verhandelt. Einzelrichter Dr.Lorenz erklärte das vom Taekwando-Kämpfer Neuhausen verhängte Hausverbot für rechtswidrig. Die Mindestanforderungen für die Begründung eines Hausverbots seien nicht eingehalten worden. Der Vorgang sehe nach Schikane aus.

Der ProzessGENERALbevollmächtigte der Universität Dr. Rainer Viergutz schäumte vor Wut. Er stieß immer wieder "blöder Fettsack" und "asoziales Arschloch" oder "blödes Arschloch" und "asozialer Fettsack" hervor und hat deswegen - nach seinen eigenen Maßstäben - ein lang dauerndes Hausverbot im Verwaltungsgericht Gießen verdient. Was am 9.11.2007 gesagt worden sein soll oder was später geschrieben worden war, wusste er nicht so genau. Volljurist Dr.Viergutz war im Verwaltungsgericht ohne vollständige Akte erschienen. Viergutz erklärte in langen Reden, schon an meinen Schriftsätzen könne man sehen, was für einer ich sei. Wegen meiner Äußerungen über seinen "lieben Kollegen" Drothler bedenke er die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Dr.Lorenz sagte, auch er habe überlegt die Akte wegen meiner Schriftsätze an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten, wolle das aber nicht. Lorenz weigerte sich auch etwas über die Weiterleitung ins Protokoll aufzunehmen.

Die Apothekerin Heidrun Drothler hat sich als Schöffin an Schultes verleumderischem Meineid-Urteil beteiligt. Die fromme Hildrun wohnt mit dem lieben Volker Drothler im selben Haus in 35083 Wetter. Schon die Namen lassen Entsetzliches schwanen; große Teile Hessens sind völkisch verpestet.

Mit Franosch und Schulte muss Drothler raus aus dem Staatsdienst.

Dr. Lorenz Verwaltungsgericht Gießen

Je länger Viergutz redete, desto deutlicher ließ Lorenz durchblicken, dass das Hausverbot schikanös war.
Links Viergutz, in der Mitte Lorenz, rechts Brosa (ich).

30.4.2009 Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen 3 K 1580/08.GI

Zitate daraus:

1. Es wird festgestellt, dass der Bescheid der Beklagten vom 6.3.2008 rechtswidrig war.

2. Der Widerspruchsbescheid vom 20.5.2008 wird aufgehoben.

3. Die Kosten des Verfahrens werden der Beklagten auferlegt.

"Beklagte" ist die Marburger Uni. Ich, der Kläger, bin aber dafür, dass die Verfahrenskosten nicht den Steuerzahler/nnen auferlegt werden, sondern dass Christian Wolf, Hubertus Neuhausen, Volker Drothler und Rainer Viergutz den Prozess bezahlen.

Meine zunächst unzulässige Klage wurde zulässig, indem ich auf Anraten des Gerichts einen veränderten Antrag stellte, siehe S.4 des Urteils:

Es wird beantragt festzustellen, dass der Bescheid von 6.3.2008 rechtswidrig war und den Widerspruchsbescheid der Beklagten vom 20.5.2008 aufzuheben.
Die Klage wurde damit zu einer Fortsetzungsfeststellungsklage [Wesel07]. Dazu weiter auf S.4:
Das hierfür erforderliche Fortsetzungsfeststellungsinteresse ist gegeben. Da dem Kläger, Privatdozent bei der Beklagten im Bereich theoretische Physik, im Bescheid vorgehalten wird, er habe andere Nutzer einer wissenschaftlichen Bibliothek "beschimpft und tätlich bedroht" und dieser Vorhalt im Rahmen des Verwaltungsverfahrens einem größeren Kreis anderer Personen bekannt wurde (Beschwerdeführer, Zeugen, Bibliotheksbedienstete), kann sich der Kläger insoweit auf ein Rehabilitationsinteresse berufen.
Dass die Ursache des Hausverbots Klatsch war, steht auf S.6:
Zwar wird in dem internen Schreiben der Bibliotheksleitung an die Widerspruchsbehörde vom 1.4.2008 ausgeführt, deren Ermittlungen bei Beschwerdeführer, Zeugen und Mitarbeitern hätten ergeben, dass der Kläger sich in der Bibliothek wiederholt sehr unangemessen benommen und dabei neben anderen Benutzern auch Mitarbeiter beleidigt und wohl auch bedroht habe. Diese Ausführungen sind aber weder hinsichtlich Inhalt und Einzelheiten noch hinsichtlich der konkret hierfür verfügbaren Beweismittel präzisiert.
Vom "blöden Fettsack" und dem "asozialen Arschloch" steht in dem Urteil nichts. Dafür erscheint auf S.5 unten, S.6 oben folgende merkwürdige Passage:
In den Bescheiden fehlt es darüber hinaus an Ausführungen dazu, ob und wie die Beklagte die Rechte des Klägers in seiner Eigenschaft als Privatdozent der Beklagten aus Art.5 Abs.1 und Art.12 Abs.1 GG in ihre Abwägungen eingestellt hat.
Art.5 GG formuliert das Grundrecht auf Informationsfreiheit: Einer, der in einer öffentlichen Bibliothek ruhig liest, darf nicht ausgeschlossen werden. Zugleich postuliert Art.5 GG die Meinungsfreiheit, worin nach § 193 StGB das Recht auf einen Gegenschlag enthalten ist: Wenn einer grob angegangen wird, darf er grob antworten. Der anonyme Anzeigeerstatter vom 9.11.2007 hatte einen, der in einer Universitätsbibliothek ruhig las, nicht in Ruhe gelassen. Der Störer durfte sich über eine grobe Reaktion nicht beklagen.

Das Urteil ist seit dem 9.6.2009 rechtskräftig. Doch zahlt die PUM ihre Prozess-Schulden nicht. Brosa beantragt die Zwangsvollstreckung gegen die PUM.

28.9.2009 Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen: Einleitung der Zwangsvollstreckung.

Am 15.10.2009 kam dann das Geld. Die Sache war damit für Brosa erledigt.

20.11.2009 Reg.-Oberrat Dr.Viergutz erklärt die Sache ebenfalls für erledigt und verlangt, dass Brosa das Vollstreckungsverfahren bezahlen soll.

07.12.2009 Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen: Die PUM, d.h. die Staatskasse, muss auch die Vollstreckung bezahlen.

Richtig gut wäre nur, wenn Viergutz, Drothler, Neuhausen und Wolf persönlich hätten bezahlen müssen. So endete dieser Rechtsstreit. Damit, dass ich (Brosa) gewonnen hätte, werde ich nicht prahlen. Insgesamt war auch dieser Prozess ein Verlust für mich. Die vielen dutzend Stunden, die beim Verfassen der Schriftsätze draufgingen, hätte ich lieber für wissenschaftliche Arbeiten oder fürs Geldverdienen genutzt. Positiv war nur, dass mir dieser Dr.Lorenz, Richter im Verwaltungsgericht Gießen, erspart hat von den staatlich alimentierten Universitätsangehörigen bis in alle Ewigkeit diffamiert zu werden. Lorenz hatte die Akte gelesen und fühlte sich nicht von vornherein als Verbündeter anderer staatlicher Bediensteter. Das ist bei den meisten RichterInnen anders.


[Alkbiades] Zur wissenschaftlichen Qualifikation des Dr. Hubertus Neuhausen:

Neuhausen gibt sich als Altphilologe aus, nennt aber eine Doktorarbeit mit dem Titel "Der Zweite Alkbiades" sein geistiges Eigentum.


[PUM] Mehr über die Philipps-Universität Marburg:


[Viergutz] Was Dr. Rainer Viergutz sonst noch tut:

Es französisch machen deutet auf die Studentenproteste in Frankreich hin Das Verwaltungsgericht Gießen gilt in Hessen als relativ unabhängig. Beispielsweise hat es am 30.10.2007 beschlossen einer Studentin 500 Euro Studiengebühren zurückzuzahlen, da das Studiengebühren-Gesetz mit der hessischen Verfassung nicht zu vereinbaren war. Die Entscheidung wurde vom regierungsgehorsamen Verwaltungsgerichtshof in Kassel gekippt. Die Gießener Richter setzten sich trotzdem durch, weil bald danach die Studiengebühren mit politischen Mitteln abgeschafft wurden.

Erklärung des Bilds links: Der Spruch "Solln wir's dir französisch machen, Roland?" ist an den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch gerichtet und spielt auf die heftigen Studentenproteste in Frankreich an.

Dr.Viergutz bei der Räumung des Collegium Gentium in Marburg Gegner der Studentin war der Generalbevollmächtigte Dr. Rainer Viergutz.

Bild rechts: Viergutz überwacht als aufsichtsführender Beamter die Zwangsräumung des Collegium Gentium in Marburg am 22.7.2007. Das Bild veranschaulicht, weshalb Dr.Viergutz sich aufregt, wenn er das Wort Fettsack vernimmt. Als Angehöriger des öffentlichen Diensts ist er übergewichtig.


[Wesel07] U.Wesel: Fast alles, was Recht ist, Eichborn, Frankfurt a.M. 2007.

Eines der wenigen Bücher, in denen Juristerei systematisch,
von den historischen Wurzeln her und unterhaltsam erörtert wird.
Im 5.Kapitel wird Verwaltungsrecht diskutiert.

zur lieben Justiz

zurück in die Heimat