Die gefährlichste kriminelle Vereinigung

Das ist die Justiz, besonders die Staatsanwaltschaft. Diese Leute fördern Gesetzesverstöße aller Art und decken Kriminelle. Richtig aktiv werden die Angehörigen der Justiz nur, wenn sie Angst bekommen, dass ihre Korruption publik wird. Wie bösartig die Justiz ist, erfährt man gewöhnlich auf folgende Weise:

1) Man wird Opfer einer Straftat, z.B. Betrug, Sachbeschädigung, Einbruch, Körperverletzung, und zeigt den Schaden an. Daraufhin wird das Opfer zur Vernehmung bestellt und es wird ihm zu verstehen gegeben, es solle Polizei und Justiz nicht mit seinen Lappalien belästigen. Nach ein paar Monaten bekommt das Opfer von den Justizbehörden einen Computer-Ausdruck: Alle Möglichkeiten der Ermittlung seien ergebnislos ausgeschöpft worden; das Verfahren werde eingestellt. Fragt das Opfer die Zeugen, erfährt es, dass sich Staatsanwaltschaft und Polizei keine Mühe gemacht haben.

2) Die Kriminellen merken nach einiger Zeit, dass sie ungehemmt kriminell sein dürfen, und legen zu. Beim nächsten Angriff sammelt das Opfer selbst Beweise, stellt den Täter fest und übergibt das Material der Polizei. Polizei und Staatsanwaltschaft empfinden dies als Angriff auf sich. Die eigenen Ermittlungen des Opfers zeigen, dass es die segensreiche Tätigkeit der Behörden durchschaut hat. Folglich leitet die Staatsanwaltschaft Strafverfahren gegen das Opfer ein, meist wegen falscher Verdächtigung und Beleidigung. Das Verfahren gegen den Täter wird eingestellt.

3) Den Kriminellen wird klar, dass sie unter dem Schutz der Justiz stehen. Sie greifen das Opfer immer häufiger, dreister und härter an. Wenn das Opfer Anzeige erstattet, werden die Ermittlungen "eingestellt"; in Wirklichkeit werden sie sogar unterdrückt. Wenn sich das Opfer gegen die Kriminellen wehrt, wird es mit Verfahren wegen Körperverletzung überzogen. Als Zeugen treten die Kriminellen auf.


Am Sonntag, 12.5.2002, kurz vor 1 Uhr war es wieder einmal so weit: Ich hörte ein Rumpeln am Regenrohr und ein zischendes Geräusch, das entsteht, wenn die Videokamera abgerissen und das Videokabel nach außen gezogen wird. Sekunden später wurde das Glas in der oberen Hälfte der Haustür zerschlagen. Ich griff nach der AF-Kamera, rannte zur Haustür und öffnete. Davor standen drei Betrunkene, zwei Männer und eine Frau, die ich noch nie gesehen hatte. Einer der Männer holte gerade zum nächsten Schlag aus und brüllte: "Komm raus du Sau!" Die beiden anderen Betrunkenen schauten zu. Der Schläger nahm mich wahr und griff an. Dabei entstand dieses Foto:

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Dieser Mann ist ein hemmungsloser Gewalttäter. Voraussichtlich wird ihn die Justiz auch auf andere Menschen loslassen.

In solchen Situationen muss ich mein Leben riskieren. Von der Staatsanwaltschaft ist nichts zu erhoffen. Wenn ich den Täter nicht identifiziere, kann er seine Gewalttaten fortsetzen.

Nach dem Foto versperrten mir die drei Betrunkenen den Rückweg. Die Videokamera lag auf dem Boden. Der Haupttäter hob sie auf. Ich nahm sie ihm weg und warf sie samt Kabel auf das private Grundstück hinter meinem Haus. Während ich rückwärts lief und mich die betrunkenen Männer verfolgten, sah ich, wie die Frau über den Zaun am Grundstück stieg. Die Videokamera verschwand. Danach schloss sich die Frau den Männern an: "Gib die Kamera her!" Sie wollte auch die AF-Kamera.

Ich lief zum Marktplatz, weil ich hoffte, dort würde eine der Gastwirtschaften noch offen sein. Ich hätte dann hineinlaufen und die Polizei anrufen können. Der Gastwirtschaften aber waren alle schon zu. Ich rannte über einen Umweg zu meinem Haus zurück, holte aber nicht genug Vorsprung heraus, um die Haustür öffnen zu können. Die Täter waren fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahre jünger als ich.

Vor meiner Haustür ging der Haupttäter wieder auf mich los. Er äußerte, er würde immer wieder kommen und mein Haus immer stärker beschädigen. Wenn er mich noch einmal auf dem Fahrrad sähe und er säße im Auto, würde er mich töten.

Ich lief wiederum rückwärts in Richtung Marktplatz. Auf dem Marktplatz zog die Frau in Richtung Ritterstraße ab. Ich hatte die ganze Zeit "Holen Sie die Polizei" gerufen. Jetzt rannte ich in Schleifen durch die Amöneburger Oberstadt und schrie immer lauter "Hilfe" und "Holen Sie die Polizei". Etliche ehrbare Bürgerinnen und Bürger waren wach geworden und schauten zu. Niemand holte die Polizei. "Ja schrei nur", sagte der Schläger.

Vor einem Haus in der Dr.Max-Ehrenpfordt-Straße tauchte die Frau wieder auf. Sie hatte doppelte männliche Verstärkung mitgebracht. Ein Mann mit Baseball-Mütze und Nicki-Lauda-Gesicht kam mit einem Baseball-Schläger. Der andere Mann, groß und mit schwarzen Haaren, zeigte keine Waffe. Die beiden Männer kannten mich offenbar und schlugen mich nicht. Sie halfen mir aber auch nicht. Immerhin wurde der Haupttäter abgelenkt. Ich konnte zu meinem Haus laufen und die Tür hinter mir schließen. Ich rief sofort die Polizei an. Es dauerte 30 Sekunden. In der Zeit trat der Haupttäter die untere Hälfte der Haustür ein. Er brüllte: "Er hat ein Bild von mir. Es ist sein einziger Beweis. Ich muss das Bild haben." und "Endlich können wir die Sau fertig machen."

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Meine Haustür ist aus Drahtglas. Ein Tritt reicht nicht um durchzukommen. Der Haupttäter trat und schlug immer wieder. In die untere Hälfte hatte er schon ein Loch gemacht. Ich machte die Tür kurz auf und schlug ihn zurück. Danach griff er nicht mehr an. Er brüllte noch Beleidigungen und zog mit der Frau bergabwärts ab.

Dafür drückte sein Kumpan gegen die Haustür. Ich konnte sie nicht mehr einklinken. Der Kumpan aber verlor beim Drücken Zeit. Als ich hörte, er war allein, ging ich raus und sorgte, dass er blieb, bis die Polizei kam.

Dem Fahrer des Streifenwagens mache ich keinen Vorwurf. Er hat fünfzehn Minuten für die Strecke von Stadtallendorf bis nach Amöneburg gebraucht. Neuer Rekord. Seine Kollegen benötigen mehr als zwanzig Minuten. Vor meinem Anruf bei der Polizei aber war ich eine halbe Stunde durch Amöneburg gelaufen und hatte um Hilfe geschrien. Die Hauptschuld dafür, dass solche Dinge möglich sind, trägt die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Marburg. Situationen wie am 12.5.2002 habe ich schon im Dutzend erlebt. Immer hat die Justiz die Kriminellen gedeckt.

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So sah meine Hand aus, als die Polizei endlich hier war.

Und es geht weiter. Schon am 17.5.2002 wurde auch die zweite Videokamera abgerissen. Die Laterne, die nachts den Hauseingang beleuchtet, wurde eingeschlagen und drei Fenster im Grundgeschoss wurden zerkratzt. Die Randale geschah im Hellen. Ich war vier Stunden weg und kam zurück, bevor es dunkel war. Fünf Nachbarhäuser sind nicht mehr als 20m entfernt. Alle wissen, Kriminelle haben von der Polizei wenig und von der Justiz nichts zu befürchten.

31.5.2002: Trotz Foto und identifiziertem Kumpan behaupten die Behörden, sie hätten den Haupttäter noch nicht ermitteln können.

10.6.2002: Inzwischen habe ich den Täter ermittelt. Er ist Einheimischer. Viele Leute in der Amöneburger Oberstadt kennen ihn. "Das sind Terrorbrüder. Sagen Sie nicht, dass Sie den Namen von mir haben. Die schlagen mir in einer Nacht alles kurz und klein. Dann bin ich erledigt." sagt einer der Zeugen. In der Tat hat der Haupttäter Brüder. Ein anderer Zeuge sagt: "Natürlich kenne ich den. Wenn ich ihn verrate, kriege ich einen drauf." "Von wem?" frage ich. "Von vielen." sagt er. Noch ein anderer Zeuge bittet mich: "Können Sie mich da raushalten?" Nichtsdestoweniger haben mir etliche Amöneburger den Namen genannt. Mit der Polizei reden will keiner. Der Schläger terrorisiert seit mindestens zwanzig Jahren andere Menschen. Er hat lange bei seinen Eltern im Zentrum der Oberstadt gelebt und soll sich oft bei Fronhausen aufgehalten haben. Er erscheint hier immer wieder, betrinkt sich, prügelt und randaliert. Als ich die Polizei in Stadtallendorf anrufe um meine Ergebnisse mitzuteilen, werde ich auf den 14.6.2002 verwiesen. Dann habe der ermittelnde Beamte Dienst.

12.6.2002: Ein gewisser O.Haupt, derzeit Bürgermeister Amöneburgs, hat mir erklärt, Kriminalität sei ein "privates Problem" des Opfers. Ich könne die Vorfälle der Polizei anzeigen. Aber er sage mir jetzt schon, dass bei den Ermittlungen aller Wahrscheinlichkeit nach nichts herauskommen werde. Steuern und Abgaben, mit denen O.Haupt alimentiert wird, sind selbstverständlich keine Privatsache. (Für alle, die sich unter O.Haupt nichts vorstellen können: Er wirkt wie Rudolf Scharping, der zur CDU übergetreten ist.)

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Nachtrag: O.Haupt wurde am 15.12.2002 unter Umständen, die für ihn und seine Partei höchst blamabel sind, abgewählt.

14.6.2002: Die Polizei hat den Schläger immer noch nicht ermittelt. Der zuständige Beamte hat seinen "verdienten Jahresurlaub" genommen. Sein Vertreter vertröstet mich auf den 24.6.2002. Ich mache die Polizei auf Ausschreitungen aufmerksam, die in der folgenden Nacht zu erwarten sind. "Das ist uns bekannt." sagt der Vertreter. "Die Veranstaltung wird bestreift."

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Ein paar Stunden nach meinem Anruf. So sieht der Schutz aus, den Justiz und Polizei vor Randalierern gewähren. Meine Haustür um 23 Uhr. Der Täter, ein Motorradfahrer, hat ein Bild von sich hinterlassen.

Als ich 110 anrufe, muss ich fünf Minuten warten, bis jemand den Hörer abnimmt. Die Verhältnisse bei der Polizei sind schauderhaft. Verantwortlich für Strafsachen ist indessen die Justiz.

zur lieben Justiz

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